VON EWIGER VERBUNDENHEIT

DIE EHE

Erstes Kapitel
Von der Ehe hehrer Heiligkeit

Zweites Kapitel
Von der Liebe

Drittes Kapitel
Von der Gemeinsamkeit

Viertes Kapitel
Von Leid und Freude

Fünftes Kapitel
Von Versuchung und Gefahr

Sechstes Kapitel
Vom Zwang des Alltags

Siebentes Kapitel
Vom Willen zur Einigkeit

Achtes Kapitel
Von der Vererbung des Glücks

Neuntes Kapitel
Von ewiger Verbundenheit


VON EWIGER VERBUNDENHEIT

 

ALLES Glücksverlangen, das hinaufreicht über niederes irdisches Begehren, ist nur Sehnsucht nach Vereinigung der Geister in dem Geistes-Urgrund, der sie ewig zeugt, und ewig sie aus sich entläßt, um ewig wieder sie in sich zurückzunehmen…

Noch aber ist der Menschengeist der Erde Irdischem verhaftet, das dort, wo seine Sehnsucht Einung will, nur Trennung schafft. – –

Freundschaft entsteht, und sucht die Trennung aufzuheben, – aber siehe: – Freund und Freund verbleiben dennoch Einer nur und Einer, die sich beide nie im Innersten zu Einheit ineinanderschmelzen können!

Nur die Ehe, die das Männliche dem Weiblichen vereint, schafft wirklich eine neue Einheit! – – –
Hier ist nun Mensch und Mensch zu übererdenhaftem Ganzen neu verschmolzen, so wie einst beide vor dem „Fall” in irdische Erscheinungswelt vereinigt waren! – – –

Mag das auch den Vereinten nur in seltenen hohen Fällen zu Bewußtsein kommen, so ändert dies nicht, daß die Einung nun erneut im gleichen Urgrund allen Seins Ereignis wurde, in dem sie einstmals urgegebenes Ereignis war. – – –

Das Allerwenigste von dem, was wirklich ist, wird Menschen je „bewußt”, und was im Un-Bewußten, Un-Gewußten bleibt, ist dennoch für den Menschen mehr bestimmend, als alles was ihm zu Bewußtsein kommt. – – –


Sobald auf dieser Erde Mann und Weib sich gegenseitig angeloben, – im festen Willen, ihr Gelöbnis immerdar bis an das Ende ihres Erdendaseins aufrecht zu erhalten, – ersteht im wesenhaften Geiste eine neue Einheit: der Form nach völlig jener Einheit gleich, in der einst jeder dieser beiden, auf der Erde nun geeinten Menschengeister, im Geistigen mit seinem urgegebenen Gegenpol vereinigt war.

Für diese Erdenzeit ist stets der leiblich sichtbare, dem anderen Teile ehelich verbundene Gegenpol, allein in Wirksamkeit, ganz einerlei, ob es sich, – wie in äußerst seltenen Fällen, – wirklich um zwei Pole handelt, die dermaleinst vereint gewesen waren und in der Zeiten Fülle wieder sich für alle Ewigkeit vereinen werden, oder um zwei urgegeben „fremde” Pole! – – –

Jeder Eheteil hat darum nur in dem ihm hier auf Erden angelobten anderen Eheteile seinen ihm vereinten Gegenpol zu sehen, da während dieser Erdenzeit kein anderer sich ihm einen kann…

Nur mit ihm hat er die Geistes-Einheit aufgerichtet, von der allhier die Rede ist, und niemals weiß hier auch der Weiseste mit aller Sicherheit, ob dieser, für die Erdenlebenszeit vereinte Gegenpol ihm nicht auch ewig als sein urgegebener Er-gänzungsteil verbunden bleiben wird. – – –

Nur ganz bestimmte geistige Erfahrungsfähigkeit kann da zuweilen, – wenn auch nicht ganz leicht, – den Schleier lüften…

 

 
Book 23 on eternal attachement

 

 

Um aber keiner Frage Raum zu lassen, muß ich hier erwähnen, daß auch dort, wo sicherste Gewähr besteht, daß zwei im Urzustand einst in Vereinung geistgezeugte Gegenpole sich als Erden-Menschen hier begegnet sind, – die neue Einheitsform von der ich rede, nur dann zu schaffen ist, wenn diese beiden Erdenmenschen sich in einer wahren Ehe hier für dieses Erdenleben einen. – – –

Es ist diese „Einheitsform” eine geistige Gestaltung, die gleichsam latent, im Geiste stets als Möglichkeit gegeben ist, doch aber nur, wenn Ehewille sie erneut „erregt”, zur Seinswirkung gelangt, wonach sie dann bestehen bleibt, solange dieser Ehe-Wille sich erhält. – –

Erlischt er durch den Tod des Erdenkörpers eines beider Eheteile, oder durch die Lösung einer Ehe, so tritt auch diese Einheitsform nun in Latenz zurück, um stetig wieder neu zur Seinswirkung zu kommen, wo immer neuer, anderer Ehe-Wille sie „erregt”. – – –


Man wähne nicht, im Ewigen sei solches Werden und Vergehen, Versinken und dann wieder Auferstehen bestimmter Formen doch „unmöglich”, da Ewiges doch keinen „Anfang” und kein „Ende” dulde! –

Hier tat der menschliche Verstand dem Menschen wahrlich schlechten Dienst, wenn er ihn zu verleiten wußte, sich nach seinen, nur im Irdischen begründeten Gesetzen, ein Bild des Ewigen zu konstruieren!…

Da hier auf dieser Erde, wie im ganzen sichtbarlichen Kosmos, alles, was da „Anfang” nimmt, auch „Ende” finden wird, – da hier, was sich aus „Elementen” einst zusammenfügte, auch unerbittlich wieder auseinanderfallen muß, – so glaubt der irdische Verstand sich sehr berechtigt zu dem billigen Schluß: – daß Ewiges dann nur im Gegensatz zum Irdischen bestehen könne, – – falls es überhaupt bestehe.

Und die in solcher Weise klügelnd kalkulieren, – ihrer „Weisheit” froh, die sie in unerschütterbaren „Denkgesetzen” felsenfest gegründet wähnen, – ahnen nicht, daß sie mit einem Maße messen, das im Ewigen nicht existiert, da nur der wesenlose Schein gewisser Denkvorgänge ihm den Schein des Daseins schenkt. – – –

Mag es für irdisch-menschliche Gehirne aber auch als völlig „unbegreifbar” gelten, so bleibt doch Ewigkeit, – und „Ewigkeit” ist nur das Sein des wesenhaften Geistes – anfang- und endlos immerdar nur Sein als stets bewegtes Leben, von dem das „Leben” dieser Erdenwelt, wie alles physisch-kosmisehe Geschehen, nur ferner, letzter Abglanz ist, getrübt durch der „Materie” rauhen, dunklen
Spiegel. – – –


In wesenhafter Ewigkeit, – im reinen Geiste, – ist die Ehe zweier Erdenmenschen nur allein begründet! – – –

Wäre diese letztliche Begründung nicht gegeben, dann wäre füglich nicht von „Ehe” mehr zu reden, sondern nur von der Verbindung der Geschlechter: aus eigenem Wohlgefallen aneinander, und, um dieser Erdenmenschheit Nachwuchs zu erzeugen…

Dann bliebe freilich alles Miteinanderleben der Geschlechter auch am besten freier Willkür überlassen, – nur dort etwa noch eingedämmt, wo Dämme aufzuwerfen wären um der Gesamtheit Wohl nicht zu gefährden. –

Nun aber ist es Erdenmenschen möglich, in männlich weiblicher Verschmelzung einen Tempel aufzurichten, der bis ins Innerste der Gottheit ragt! – – –

„Mann und Weib und Weib und Mann, reichen an die Gottheit an” – singt Weisheit wie aus Kindermund in einem Texte, den ein naiver „Wissender” dem größten Künstlergenius seiner Zeit zur Tongestaltung bot. – – –


Im reinen Geiste wird die Ehe zweier Erdenmenschen geistiges Geschehen!

Auf solche Art, und nicht etwa durch Priesterwort, noch weniger gar durch die Anerkennung staatlicher Behörden, die allein der Ordnung irdischen Geschehens dient, empfängt die Ehe ihre hohe Weihe in der Ewigkeit! – – –

Dunkles Ahnen dieses wirklichen Verbundenwerdens in der Ewigkeit, spricht Volksweisheit im Sprichwort aus, wenn sie zu sagen weiß, daß „Ehen im Himmel geschlossen” würden…

Und selbst die machtbewußte Kirche Roms hat längst entschieden, daß das Versprechen zwischen Mann und Weib, einander bis zum Tode in der Ehe zu gehören, an sich bereits die Ehe schließt, und daß der Weiheakt des Priesters nur die so geschlossene Ehe segnen könne, – – auch wenn man es geflissentlich vermeidet, diese, nach dem Dogma durch den „heiligen Geist” gegebene, Konzilsentscheidung allem Volk bekanntzugeben. – – –

Noch wirkt die alte Weisheit Wissender auch dort sich aus, wo man den Schlüssel längst verloren hat, der heutigen und kommenden Geschlechtern uralt hehre Tabernakel öffnen könnte…

Doch auch im innersten Gefühl des Menschen, der die Ehe kennt, wie sie Gestaltung hier auf Erden finden soll, wird leise zu ertasten sein, daß ein Mysterium in der wahren Ehe sich erfüllt,– – – auch wenn man nicht die letzte Wirklichkeit erschaut, die strahlend über jeder wahren Ehe auf zum Himmel ragt. – – –


Diese Wirklichkeit jedoch wird jedes Ehepaar allmählich mehr und mehr erfühlen lernen müssen, wenn es erkennen will, daß es im Ewigen verbunden ist. – – –

Im Irdischen herrscht Auswirkung des kosmischen, unbeugsamen Gesetzes, und Liebe kann hier nur begrenzt ins Dasein wirken. –

Was man auf Erden „Liebe” nennt, ist nur ein schwacher Wiederschein der Liebe, die des Geistes Ewigkeit im Sein durchflutet: – der Liebe, die in Gott und Gottes Leben ist, – die alles was das kosmische Gesetz erstrebt und nie erreichen kann, erst zur Erfüllung bringt! – – –

Ihr wirkungsvollster Wiederschein auf Erden wird Erlebnis in der wahren Ehe!

Ihn zu erleben und erlebend zu empfinden, ist der Ehe höchstes, ihr allein nur vorbehaltenes
Glück! – – –

Wo immer dieser reinste Wiederschein der Liebe, die da Gottes Leben ist, in Einheit geistigkörperlicher Ineinanderschmelzung zum Erlebnis wird, dort hat das Reich des wesenhaften Geistes sich dem Irdischen verbunden, – und – wie einst alle Menschengeister sich in Liebe einen werden in der Ewigkeit, so wurden Mann und Weib, die solches heiligste Erleben kennen, hier auf Erden schon geeint. – – –

 

Wo aber diese Geistereinigung einmal besteht, dort wird sie auch nicht aufgehoben, wenn in der Ewigkeit dereinst sich jene urgegebenen Pole wiederfinden, die hier getrennt und meist nicht umeinander wissend, im Menschentieresleibe über diese Erde schreiten. – – –

Im Geistigen durchdringt das Einzelne sich gegenseitig, und so auch lebt der Geistesmensch, der in Vereinigung mit seinem Gegenpol den urgegebenen Zustand seines Seins zurückerrungen hat, in gegenseitiger Durchdringung aller anderen erneut Geeinten. – – –

Es ist nicht etwa so, daß. eine Ehe, die sich hier auf Erden in der höchsten Glücksvollendung fand, obwohl die beiden Eheteile keineswegs etwa auch urgegebene Einheitspole waren, nun in der Geisteswelt durch ungewollte Trennung leiden könnte!

Nur, was getrennt sein will, ist dort getrennt, und schon der Wille eines Teils genügt, um solche Trennung zu bewirken, bis einst beide Teile auf der gleichen höchsten Stufe stehen, auf der es keinen Trennungs-Willen gibt…

Auf jenen niederen Stufen geistigwachen Seins jedoch, die nach dem „Tode” dieses Erdenkörpers erst durchschritten werden müssen, herrscht in gleicher Weise Trennungs-, wie Vereinungswille. –

Wenn aber Trennungswille wirksam ist, durchdringt das Einzelne einander ohne gegenseitig seiner Gegenwart bewußt zu sein, wogegen der Vereinungswille gegenseitiges Erleben im Durchdringen schafft, das über jede erdenhafte Vorstellung erhaben ist, und sich in Worten niemals schildern lassen würde. – – –

Schwacher Abglanz solchen geistigen Erlebens mag sich noch erahnen lassen in der Vorstellung, als könne man hier auf der Erde seinen Erdenleib verlassen, um in dem geliebten Menschen, – mehr noch als ihm selbst je zu Bewußtsein käme,–jegliche körperliche, jede Seelenregung intensiv und klarbewußt mitzuempfinden…

Höchstes Sehnen aller wahrhaft Liebenden auf dieser Erde findet so im Geistes-Sein Erfüllung! – – –


Es ist die wahre Ehe wahrlich niemals lösbar, und auch in aller Ewigkeit wird sie bestehen bleiben!

Jedoch ist sie auch keineswegs in einem Menschenleben auf der Erde einmal nur erlebbar!

Wo „Tod” die irdische Verbindung scheidet, dort kann der Überlebende sehr wohl auch eine neue Ehe schließen, und somit eine neue Einigung im Geiste schaffen, die der ersten keinen Abbruch anzutun vermag. – –

Die geistige Durchdringung derer, die in Liebe ewiglich verbunden bleiben, kennt keine „Eifersucht”, da nichts im Geiste ist, das sie begründen könnte, – wie denn alle Eifersucht der Liebenden auf Erden letzten Endes aus der Seele banger Sorge kommt, erstrebte Einung könne in Gefahr geraten, nicht bewirkt zu werden…

Im Geiste aber ist die Einigung bewirkt und nichts kann sie gefährden!

In gegenseitiger Durchdringung ist im Geiste alles in Ver-Einung, was sich nur jemals auf der Erde hier in wahrer Liebe fand! – – –

Was aber einmal in der Ehe hier auf Erden schon zur Einung kam, das kann durch Erdentod zwar körperlich geschieden werden, doch ist es niemals mehr im Geistesreich zu trennen! – – –

Dort mehrt es nur den Einungswillen, der einst aller Erdenmenschheit Geistvereinung schaffen soll, und der in jeder neuen wahren Ehe Mann und Weib bereits zu solcher Einung führt. – – –


So schafft die wahre Ehe wahrlich ewige Verbundenheit, – und nicht nur zwischen beiden Menschenpolen, die sie geistig eint, sondern, in anderer Weise, dann auch zwischen ihnen und den schon im wesenhaften Geist Geeintenin der Ewigkeit! – – –

Wohl denen, die hier fassen, was da zu erfassen ist!

Wohl denen, die es in der Ehe zu erleben wissen!

An allen Orten dieser Erde sollten „Tempel der Ehe” sich erheben, – Weihestätten, deren Priesteramt nur Menschen führen dürften, die um die Möglichkeit der Geisteseinung in der Ehe wissen, und gewillt sind, sie mit allen Kräften zu erstreben!

Hier sollten alle Dinge würdige Beratung dann erfahren, die irgendwie geeignet scheinen, um in dieser Welt: der Ehe hehrer Heiligkeit zu dienen!

Von hier aus sollte man versuchen, allen Ehen auch die äußeren Bedingungen zu schaffen, unter denen sie gedeihen könnten!

Von solchen hohen Weihestätten sollte alle Sorge um die Jugend ihren Ausgang nehmen!

Hier sollten alle Liebenden die sich zur Ehe einen wollen, gütigen Erfahrungsrat empfangen!

Hier sollte allen denen Hilfe dargeboten werden, die ihrer Ehe Glück nicht schaffen konnten und sich vor der Lösung ihrer Ehe sehen!

Wahrhaftig, – hier wäre Großes noch zu tun, und aller Menschheit würde Segen über Segen kommen aus dem Wirken derer, die als wahre Sorger um die Seelen, – frei von jeder Sucht nach Seelenfang für eine Glaubensmeinung, – hier zu helfen suchen wollten, daß die Ehe werde, was sie hier auf Erden sein kann, weiß man von ihrer geistigen Begründung vor dem Angesicht der Ewigkeit!!

Noch hat die Erdenmenschheit aber nicht erkannt, daß alles Heil ihr aus der Ehe werden könnte…
Noch sucht man nur „Verbesserung” zu schaffen da und dort mit redlichstem Bemühen, und niemand scheint zu sehen, daß der Menschheit nur zu helfen wäre, würde diese Hilfe aus der wahren Ehe sich von selbst ergeben! – – –

Niemand scheint zu wissen, daß die menschliche Vereinung die das Leben zeugt, natur- und geistgewollter Ausgangspunkt für seine rechte Führung, seine rechte Lenkung ist! – – –

Wenn Übel in der Menschheit zu bekämpfen sind, – und wer vermöchte das zu leugnen? – – dann sind die Wurzeln dieser Übel dort zu suchen, wo man nicht um die hehre Heiligkeit der Ehe weiß, – oder wo geile Gier in Wort und Bild und Tat sie schänden darf, – oft noch des Beifalls Solcher sicher, die ihre eigene Ehe rein zu halten
wissen! – – –

Hier muß Wandlung werden, soll die Menschheit nicht in Lüsternheit und seichtem Wohlbehagen an der steten, nur zu gern gesuchten Überreizung im Geschlechtlichen zugrunde gehen! –

Vor allem aber wird das neue Leben, – wird die Jugend, selbst sich schützen müssen vor Verfall, und das kann nur geschehen, wenn sie selbst die Ehrfurcht vor der Heiligkeit der Ehe in den Herzen zu erwecken sucht! – – –

Nur einer Generation die um die Heiligkeit der Ehe weiß und so in tiefster Ehrfurcht vor dem hocherhabensten Mysterium des Menschen steht, kann jene Menschheitszukunft werden, die, von den Besten aller Völker längst herbeigesehnt, gewiß erreichbar ist, – – jedoch nur dann, wenn man sie selber schafft! – – –

Der Wille nur, – niemals der Wunsch! – – kann hier das hohe Wunder wirken!! – – – – – – – – – –

Dann wird so manche „Frage” lösbar werden, die heute noch unlösbar scheint, – und großes Leid wird aus der Erdenwelt verschwinden!
Noch sind wir leider allzuweit von dieser neuen Zeit die jedem Menschen seines Menschtums heilighohe Würde zu Bewußtsein bringen wird! –

Und doch wird diese Zeit dereinst erscheinen, – wenn jeder Mensch der hier zur Einsicht kommt, in sich die Pflicht empfindet, alles was an seinen Kräften liegt daranzugeben, um so bald als möglich sie herbeizuführen!

Keiner glaube etwa, daß an seinen Kräften allzuwenig nur gelegen sei!

Hier wird Jeder zum Verstärker eines Willens, der schon in der Welt vorhanden ist, und dieser so geeinte Wille wird sich seine Wege schaffen, um den Willen Aller zu erreichen! – – –

Heilig wird dann allen heißen: – der Geschlechter Inbrunst, sich zu einen! – – –

Heilig: – das Mysterium des Zeugens und Gebarens! – – –

Heilig, – dreimal heilig: – die Vereinung die das Weib dem Manne eint, zu engverschmolzener Gemeinsamkeit für Zeit und Ewigkeit! – – – – – –

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