AUSKLANG

WELTEN

Vorwort
Die Führung.
Die Rückkehr.
Die Gesichte.
Ausklang.

FOLGE DER BILDER
Emanation
«In principio erat Verbum»
«Lux in tenebris»
«Te Deum laudamus»
Raum und Zeit
Urzeugung
Weltenkeime
Werdende Welten
Geburt des Kosmos
Labyrinth
Drang zur Gestaltung
Astrallicht
Sodom
Inferno
«De profundis»
Offenbarung
Erleuchtung
Erfüllung
Sieg
Himavat





 

AUSKLANG

Du Liebender, der du in diesem Buche Licht und Erleuchtung finden willst, – wisse, daß Licht und Erleuchtung noch keinem durch Lesen und Denken
kam! –
Die Lehre, die ich dir zu geben habe, ist Leben, Weg und Wahrheit, aber du kannst sie nur empfangen, wenn du sie in dir selbst zu Leben, Weg und Wahrheit werden läßt.
Um dir zu zeigen, was deiner wartet, wenn du also tun willst, bin ich mit Vorbedacht deinem heutigen Zustand vorausgeeilt und versuchte, in dir schon heute und im voraus Empfindungen zu erwecken, die dir erst wahrhaft und wirklich werden können, wenn du den Weg beschreiten und tapfer durchmessen willst, den ich in meinen Schriften von allen PDF Seiten her zu beleuchten versuche, so daß er schwerlich zu verfehlen ist – den ich hier nur andeuten kann und der in seiner Art durchlebt sein muß, um die seelische Reife zu erreichen, die hier in diesem Buche, am Beginn der «Führung», bereits vorausgesetzt wurde. –
Ich glaube aber aus guten Gründen dennoch sagen zu dürfen, daß auf dem Wege zum Geiste jede enge Fesselung vom Übel ist, und sei es auch nur die Bindung durch das Leitseil des Führers.
Jeder Menschengeist auf dieser Erde trägt seine eigenen Auswirkungsmöglichkeiten in sich selbst, und jeder wird seinen Weg auf seine Weise – selbst an der Hand des Führers – am sichersten zu gehen vermögen.
So soll denn auch keineswegs hier etwa der Irrtum Spielraum finden, als müßtest du vorher meine übrigen Lehren kennen, bevor dir dieses Buch zum Antrieb werden könne, in deinem Innersten nach dem Weg zur ewigen Freiheit zu suchen.
Es gibt Naturen, die erst dann einen Weg betreten, wenn sie vorher genau auf der Landkarte dieses Weges kleinste Biegung, jede seiner Höhen und Senkungen sich vergegenwärtigt haben – und es gibt wieder andere Naturen, die nur das Ziel ins Auge zu fassen brauchen, und unbekümmert um die Art des Weges, spontan sich zur Wanderung entschließen.
So mögen dem einen die obenerwähnten Schriften gleichsam als «Landkarte» dienen, während sie dem andern erst später Begleiter auf seinem Wege werden.
Die Art des mir übertragenen Wirkens in diesen Tagen verlangt jedoch, daß alles, was ich mit den mir eigenen Ausdrucksmitteln zu geben habe, in sich eine Einheit bilde, und so ist denn auch dieses Buch hier nicht von dem zu trennen, was ich bereits vorher gab und was ich noch fürderhin auszusprechen haben werde.