Geleitwort

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DAS BUCH VOM LEBENDIGEN GOTT

Geleitwort
Die Hütte Gottes bei den Menschen.

Die „Weiße Loge”.
Übersinnliche Erfahrung.
Der Weg.
En söph.
Vom Suchen nach Gott.
Von Tat und Wirken.
Von Heiligkeit und Sünde.
Die okkulte Welt.
Der verborgene Tempel.
Karma.
Krieg und Frieden.
Die Einheit der Religionen.
Der Wille zum Licht.
Die hohen Kräfte des Erkennens.
Vom Tode.
Vom Geiste.
Der Pfad der Vollendung.
Vom ewigen Leben.
Im Osten wohnt das Licht.
Glaube, Talisman und Götterbild.
Die Magie des Wortes.
Ein Ruf aus Himavat.
Eucharistie.
Epilog



Geleitwort


 
Es lese keiner dieses Buch, der fromm und gläubig ist!

Es lese keiner dieses Buch, der nie an Gott gezweifelt hat!

Dieses Buch ist geschrieben für solche Menschen, die in harten inneren Kämpfen ihren Gott erringen wollten, aber ihn nicht fanden…


Dieses Buch ist geschrieben für Alle, die in den Dornen der Zweifel hängen…

Diesen wird es helfen!

Diesen wird es ein Wegzeiger sein!

Uralte Weisheit ist es, die ich hier verkünde.

Die Wenigen, die jeweils sie empfinden konnten, hielten sie seit alter Zeit geheim.

Nur selten, nur zu gewählter Stunde und nur in dunklen Symbolen durfte in früheren Tagen der Welt davon gesprochen werden.

Im „innersten Osten” wurde beschlossen, den lange und sorglichst vor profanen Augen gehüteten, „heiligen Schrein” nun den Menschen des Westens zu öffnen.

Der ihn hier öffnet, ist dazu ermächtigt.

 
 
On the living God

 

 


 
Noch aber verlangt man strenge Prüfung von den Suchenden, und keiner kann den Tempel betreten, wenn er nicht vorher die Prüfung besteht. –

So läßt sich denn vorerst nur aus der Ferne zeigen, was der Würdige dereinst erfassen und begreifen soll…

Was sich von den Geheimnissen des Tempels sagen läßt, will ich euch sagen!

Wollt ihr sie ergründen, dann müßt ihr Sorge tragen, sie im eigenen Innern zu erleben!

Sie offenbaren sich wahrlich nur dem, der mit allen Kräften sich ihr Erfassen erringt! –

Mit dem „Lesen” meiner Worte werdet ihr wenig errungen haben...

Was hier Wort wird, muß willige Herzen finden: – Herzen, die es aufzunehmen und in sich zu behalten wissen, sonst ist es vergeblich Wort geworden! – –

Keiner aber kann etwa ein Urteil fällen über Wert oder Unwert des Vernommenen, bevor er sich der vielverlangenden Prüfung unterzog, die ihm geboten ist, wenn er den Tempel selbst betreten will. –

Nur denen, die im Innern dieses Tempels sind, ist hier die Urteilsbildung möglich!

Ich kann hier nur von außen zeigen, was sich dereinst im Innersten des also Belehrten offenbaren soll.

Damit es sich offenbare, ist ein lange dauernder, hoher Wille vonnöten, und nur wer diesen Willen in sich erzwingt, darf auf Bestätigung meiner Worte in sich selber hoffen.

Er findet den Weg zu seinem lebendigen Gott!

Er findet in sich selbst das Reich des Geistes und seine hohen Gewalten!

Sein Gott wird in ihm selbst „geboren” werden!

Es liegt mir ferne, „Beweise” zu führen.

Ob meine Worte Wahrheit künden, müßt ihr selbst erproben!

Nur in euch selbst wohnt jener stille Richter, der euch bekräftigt, was mein Wort in euch erregt…

Meine Beweise könntet ihr nicht verstehen, denn ihr seid nicht die Wege gegangen, die ich einst mühevoll durchwandern mußte! –

Hier gibt es auch keine „allgemein gültigen” Beweise!

Hier findet ein jeder den für ihn bündigen Beweis nur in sich selbst! – – –

Ich gebe euch auch keine „Wissenschaft” und verkünde euch keinen „Glauben”.
Ich zeige euch nur was sich zeigen läßt, von der Weisheit des „innersten Ostens”, vom hohen Geheimnis des Tempels der Ewigkeit!

Möge euch mein Wort ermuntern zum endlichen Erwachen zu euch selbst, denn noch weiß keiner aus euch, – wer er ist! – – –

Segen und Kraft aber werde allen, die guten Willens und starken Wollens sind!