Epilog

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DAS BUCH VOM LEBENDIGEN GOTT

Geleitwort
Die Hütte Gottes bei den Menschen.

Die „Weiße Loge”.
Übersinnliche Erfahrung.
Der Weg.
En söph.
Vom Suchen nach Gott.
Von Tat und Wirken.
Von Heiligkeit und Sünde.
Die okkulte Welt.
Der verborgene Tempel.
Karma.
Krieg und Frieden.
Die Einheit der Religionen.
Der Wille zum Licht.
Die hohen Kräfte des Erkennens.
Vom Tode.
Vom Geiste.
Der Pfad der Vollendung.
Vom ewigen Leben.
Im Osten wohnt das Licht.
Glaube, Talisman und Götterbild.
Die Magie des Wortes.
Ein Ruf aus Himavat.
Eucharistie.
Epilog

 



Epilog


Vor nunmehr neun Jahren erschien „Das Buch vom lebendigen Gott” zum erstenmale im Druck und hat sich seit dieser Zeit zahllose Freunde, die dankbare Schüler seiner Lehren wurden, in aller Welt erworben.

Hier liegt nun der Neudruck vor, besorgt nach einer neuen Niederschrift.

Der Inhalt der ersten Fassung blieb unverändert.

Für vieles aber wurde neue Form der Darstellung gewählt, da sich allmählich zeigte, daß dieses oder jenes Wort der ersten Fassung eine Deutung zuließ, die ihm fernebleiben muß.

Anderes erwies sich mit der Zeit als allzuknapp umrissen, so daß die weitere Ausführung des Aufgezeigten angebracht erschien, – und endlich wurde jedes Wort erneuter Prüfung unterzogen, um jede Möglichkeit zu irrigem Verstehen auszuschließen.

Der innere Zusammenklang des Ganzen erheischte ferner eine Änderung der Reihenfolge der Kapitel, und eine Satzanordnung, die das Wesentliche einprägsamer für das Auge macht, da ich in allen meinen Schriften geistig zu dem Leser „spreche”, und daher auf typographische Behelfe sinnen muß, die ihm den Klang der Rede innerlich erwecken können. –

Ich danke allen, die mir zeigten, was noch der Verdeutlichung bedürftig war, denn – anders wird ein Satz empfunden, kennt man das, was er besagen will aus eigener Erfahrung, als wenn das Mitgeteilte nacherlebend vorzustellen ist in einer Seele, der noch die Erfahrung mangelt.

Die aber glauben, ihren Scharfsinn aufbieten zu müssen, um in meinen Worten etwa „Widersprüche” zu entdecken, mögen lieber bedenken, daß doch auch mir wohl nicht entgangen sein dürfte, was ihnen als so gewichtiger Fund erscheint. – –

Heilsamer dürfte es für sie sein, das, was sie als „Widerspruch” empfinden, für sich selber aufzulösen, aus der Erwägung heraus, daß ich doch wahrlich meine Gründe dafür haben mußte, wenn ich zuweilen Worte stehen ließ, aus denen scheinbar Widersprechendes sich leichthin konstruieren läßt, solange man noch nicht erfaßt, was man erfassen sollte …

Ausdrücklich aber sei nun hier auch ausgesprochen, daß ich die neue Niederschrift, die hier gegeben ist, nunmehr der ersten Fassung dieses Buches übergeordnet sehen will, da diese neue Fassung sich zur früheren etwa verhält, wie ein in allen seinen Teilen ausgebauter Dom zu seinem Rohbau, dem noch die gemalten Fenster und die Statuen der Altäre fehlten …

So wird nun „Das Buch vom lebendigen Gott” in seiner vervollkommneten Form und neuen Gewandung gewiß auch allen denen noch Bereicherung zu bieten haben, die es längst schon in seiner ersten Fassung kennen.

Daß hier ein Buch gegeben wird, wie es die Welt in diesen Tagen wahrlich braucht, bezeugen heute dankbar viele Tausende, die durch seinen Inhalt Kraft und Hilfe fanden...

Segen, Licht und Gewißheit wird es Allen bringen, die es ohne Vor-Urteil zu lesen wissen, und in sich aufzunehmen willens sind!

Im Spätherbst 1927.

BÔ Yin Râ