Einleitung

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DAS BUCH VOM JENSEITS

Einleitung.
Die Kunst zu sterben.
Vom „Tempel der Ewigkeit” und der Welt des Geistes.
Das einzig Wirkliche.
Was ist zu tun?



Einleitung
 

Diese drei Abhandlungen sollen dir, – soweit es durch Vermittlung in Worten möglich wird, – eine Vorstellung davon geben, was deiner wartet, wenn das Erlöschen deines erdenkörperlichen Lebens dich aus dieser physisch-sinnlichen Erscheinungswelt löst.

Wie ein Reisehandbuch dir von Gegenden der Erde spricht, die du nie gesehen hast, so soll dir allhier nun das Nötigste gesagt werden über das dir noch unbekannte „Land”, in dem du dich nach dem Tode dereinst erlebensfähig finden wirst, – einerlei, ob du jetzt an die Möglichkeit solchen Erlebens glauben kannst, oder nicht.

Gleichzeitig soll dich dieses Buch von so manchen Irrtümern befreien, die dich vorerst noch in Banden halten, wenn du an jene Gestorbenen denkst, die du auf Erden liebtest.



 

 
On the beyond

 

 


 
Ängstlicher Glaube wie verstiegener Aberglaube alter und neuerer Zeit haben so zahlreiche Phantasiegebilde in Bezug auf das „Jenseits” aufgeschichtet, daß es notwendig ist, diesen Wust zu sichten, damit er deine Vorstellung nicht weiterhin verwirre.

Die einzigen, die über das Leben nach dem Tode des sichtbaren Erdenkörpers wirklich Authentisches zu sagen haben, sind einige wenige Erdenmenschen die jenes Leben, das des Erdenleibes nicht bedarf, aus eigener, gesicherter Erfahrung her kennen, obwohl sie zugleich auch noch, in irdischer Erscheinung, dieser Erde Leid und Freude kosten, gleich dir.

Als einer dieser wenigen Jenseitsbewußten, gebe ich hier, was sich durch Worte als mitteilbar erweist, da wir die Sehnsucht der Zeit erfühlen, die zu Recht erwartet, daß nicht länger als „geheimes Wissen” gehütet werde, was an geistigem Erleben irgendwo und -wann, auch nur weniger Menschen Bewußtsein erreichte.
Möge dir das, was ich dir sagen kann, zum Besten dienen!

Möge es meinen Worten gelingen, dein innerstes Selbstempfinden zu wecken, damit dir aus dir selbst heraus jene Gewißheit wird, die allein dich wahrhaft sichern kann vor sterilem Skeptizismus sowohl, wie vor kritikloser Hingabe an allerlei Traumgebilde betörter, oder allzu erregter menschlicher Gehirne!

In dir selbst sollst du den Maßstab finden, an dem du fortan nachprüfen kannst, wieviel Wahres und wieviel Wahn in den Vorstellungen enthalten ist, die sich der Erdenmensch von den ältesten Zeiten her schuf, um das Dunkel abgründiger Rätsel ertragen zu können, das sich jedesmal vor ihm auftat, sobald er vor einem Leichnam stand.